Kalziumsilikatplatten verarbeiten wie die Profis!

Die richtige Verarbeitung von Kalziumsilikatplatten ist ausgesprochen simpel und kann ohne tiefgreifende Vorkenntnisse von jedem Heimwerker und jeder Heimwerkerin durchgeführt werden. Das, für eine fachgerechte Verarbeitung benötigte Zubehör, erhalten Sie günstig bei uns im Kalziumsilikatplatten-Shop. Teure Spezialwerkzeuge werden nicht benötigt. Befolgen Sie unsere Anleitung, damit auch Sie Ihre Kalziumsilikatplatten verarbeiten wie ein Profi. So sparen Sie bares Geld bei Ihrer Sanierung in Eigenregie anstatt einen teuren Handwerker zu beauftragen.

Benötigte Werkzeuge für die Verarbeitung von Kalziumsilikatplatten

Bevor Sie Ihre neuen Kalziumsilikatplatten verarbeiten können, suchen Sie sich das benötigte Werkzeug zusammen, damit die Arbeiten schnell und flüssig durchgeführt werden können. Zum Glück benötigen sie nur sehr wenig verschiedene Werkzeuge, was die Arbeit erheblich vereinfachen wird.

Werkzeuge die benötigt werden und in vielen Haushalten vorhanden sind

Natürlich benötigen Sie wie bei jedem Bauvorhaben eine gewisse „Werkzeug Grundausstattung“ sowie auch beim Kalziumsilikatplatten verarbeiten, wovon wir ausgehen, dass diese in jedem guten Werkzeugkoffer vorhanden sein sollte:

  • Stift (Bleistift) für Markierungen
  • Zollstock
  • Handsäge für Holz (bspw. Fuchsschwanz)
  • Bohrmaschine (bei Bedarf)
  • Farbolle (und Abstreichgitter)

Kalziumsilikatplatten Werkzeuge für die einfache Verarbeitung

Die folgende Werkzeuge sind zwar noch nicht als „Spezialwerkzeuge“ zu bezeichnen, jedoch vermutlich auch nicht in jedem Haushalt zu finden.

  • Baueimer
  • Profi Wendelrührer
  • Putzkelle
  • Glättkelle gezahnt 8x8mm
  • Reibbrett
  • Glättkelle
  • Hydro-Waschbrett
  • Drucksprüher/Pumper

Welchen Kalziumsilikatplatten-Typ möchten Sie verarbeiten?

In unserem Shop können Sie 2 Plattentypen kaufen, welche sich leicht unterschiedlich verarbeiten lassen. Wählen Sie daher als erstes Ihren Plattentyp, den Sie verarbeiten möchten.

Vorgrundierte Kalziumsilikatplatte (Spachtelseite)
Bereits ab Werk vorgrundierte Kalziumsilikatplatte
Kalziumsilikatplatte in weiss (unbehandelt)
Unbehandelte Kalziumsilikatplatte in weiss

Werksseitig vorgrundierte Kalziumsilikatplatten verarbeiten

Unsere bereits ab Werk vorgrundierten Kalziumsilikatplatten verarbeiten Sie in nur wenigen Schritten mit einem optimalen Ergebnis. Diese vorgrundierten Platten sind auf der Klebeseite (Wandseite) pressrauh und bieten daher eine optimale Haftung auf Ihrem Untergrund. Die Spachtelseite (Innenraumseite) ist sehr glatt geschliffen und bereits werkseitig vorgrundiert. Eine Vorbehandlung mit Silikatgrundierung muss daher nicht erfolgen, wodurch Sie die Verarbeitung in nur 8 einfachen Schritten abgeschlossen haben!

Wand reinigen

Damit Sie die vorgrundierten Kalziumsilikatplatten verarbeiten können, müssen Sie Ihren Untergrund erst einmal reinigen und sämtliche Tapeten, Altanstriche und gipshaltige Materialien wie bspw. Putz oder andere diffusionsgeschlossenen Materialien entfernen.

Schimmel entfernen (falls vorhanden)

Da Kalziumsilikat nicht nur ein sehr gutes Material zur Innendämmung, sondern auch für die  Schimmelsanierung ist, kann es sein, dass der Untergrund auf dem Sie die Platten verarbeiten möchten, leichten oder starken Schimmelbefall aufweist.

Wenn dem so ist, entfernen Sie den Schimmel zunächst, bevor Sie mit der eigentlichen Verarbeitung beginnen können. Achtung Schimmel und Schimmelsporen sind gefährlich! Wir empfehlen Ihnen bei der Schimmelentfernung sehr sorgfältig und kontrolliert zu arbeiten. Hektische und ruckartige Bewegungen, sowie beim Aufwirbeln von Staub oder losem Putz besteht die Gefahr, dass Sie die Schimmelsporen noch weiter verteilen. Dies ist nicht nur schädlich für Ihre Gesundheit, birgt durch den Transport der Sporen zudem die Gefahr, eine neue Schimmelstelle zu bilden. Bitte tragen Sie bei der Schimmelentfernung entsprechende Schutzkleidung und Handschuhe, um Ihre Gesundheit nicht zu schädigen und halten Sie die Wand stets feucht. Im Zweifelsfall, empfehlen wir Ihnen einen Sachverständigen zu kontaktieren

Leichter Schimmelbefall

Bei leichtem Schimmelbefall genügt es in der Regel unser Schimmel-EX aufzutragen, kurz einwirken und antrocknen zu lassen und dann die entsprechende Stelle mit einer Bürste oder Tuch abzuwischen Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie den Vorgang wiederholen, denn die Anwendung unseres Schimmel-EX Konzentrats ist unbedenklich und mehrfach möglich.

Starker Schimmelbefall

Handelt es sich bei Ihrem Schimmelbefall nicht nur um leichte Stockflecken und die einfache Behandlung mit dem Schimmel-EX Konzentrat reicht nicht aus, ist es erforderlich die betroffenen Stellenabzutragen . Hierbei sollten Sie gründlich vorgehen und die betroffenen Stellen beispielsweise mit einem Spachtel entfernen. Dabei gilt: Lieber etwas mehr, als zu wenig, damit Sie auch den gesamten Schimmel entfernen. Bitte achten Sie darauf die Wand stets feucht zu halten und eine Staubentwicklung zu vermeiden. Sobald Sie keinen Schimmel mehr sehen und die betroffenen Stellen großzügig abgetragen sind, tragen Sie das Schimmel-EX Konzentrat auf die Fläche auf. Auch wenn kein Schimmel mehr zu sehen ist, sollten Sie das Schimmel-EX Konzentrat verwenden, bevor Sie die Kalziumsilikatplatten verarbeiten, da es nicht nur die Wand reinigt und von Schimmel befreit, sondern auch desinfizierend und vorbeugend wirkt.

Untergrund vorbereiten

Nachdem Sie die Wand gereinigt haben, bereiten Sie die Wand für die Platten vor. Unebenheiten müssen ausgeglichen werden, damit die Kalziumsilikatplatten flach und korrekt auf Ihrer Wand aufliegen.

Falls Sie Löcher oder Risse haben, können Sie diese mit unserem Silikatkleber 3in1 füllen und ausbessern. Eine mehrfach-Anwendung des Silikatklebers für größere Ausbesserungen ist unbedenklich möglich. Nach jedem Arbeitsgang sollte die Schicht jedoch erst vollkommen austrocknen und eine Schichtstärke von ca 3mm nicht übersteigen.

Vorgrundierte Kalziumsilikatplatten vorbereiten, zurecht schneiden & anbringen

Jetzt können Sie die Platten auspacken, die jeweiligen Stücke und Flächen zur Verarbeitung mit einem Zollstock ausmessen, Markierungen vornehmen und die Platten zurecht schneiden.

Denken Sie daran, dass die Kalziumsilikatplatten im Verbund, also versetzt gelegt werden, wodurch Sie gegebenenfalls Teilungsschnitte vornehmen müssen.

Sollte Ihre zu verarbeitende Fläche über Steckdosen und/oder Taster (Lichtschalter) verfügen, können Sie diese natürlich auch mit Kalziumsilikatplatten weiterhin nutzen. Hierfür nehmen Sie einfach entsprechende Aussparungen einer einfachen Handsäge oder einem Kernbohrer vor. Später können Sie dann Putzausgleichsringe verwenden, die Sie in die zurechtgeschnittene Kalziumsilikatplatte einsetzen, um alles wie gewohnt nutzen zu können.

Tipp Nr.1: Verfügt Ihre Wand über eine Außenecke? Dann können Sie auch zuerst die gesamte Platte ankleben ohne diese zurechtzuschneiden, so dass Sie einen Überstand haben. Anschließend bringen Sie die angrenzende Platte an der anderen Ecke an und sägen den Überstand entsprechend bündig ab.

Tipp Nr.2: Verwenden Sie für eine scharfkantigere Optik Eckschienen an Ihren Außenecken.

Nun ziehen Sie den Silikatkleber vollflächig auf Ihrem Untergrund (nicht auf die Platten!) auf. Arbeiten Sie hierbei mit eine 8-10ér Zahnspachtel und achten darauf, dass keine Hohlräume zwischen Wand und Platte entstehen. Gehen Sie Schrittweise vor.

Die vorgrundierten Kalziumsilikatplatten sind scharfkantig und werden auf Stoßfuge geklebt. Dies bedeutet, dass Sie die Platten stumpf aneinander stoßen und kein somit zusätzlicher Silikatkleber in den Fugen verwendet werden muss. Setzen Sie die Platten in Position und drücken diese diagonal an die Wand. Anschließend klopfen Sie die Platte von unten beginnend entweder mit Ihrer Handfläche oder einem Stück Holz und einem leichten Gummi-Hammer fest.

Oberfläche und Stoßfugen verspachteln

Nachdem Sie die vorgrundierten Kalziumsilikatplatten aufgeklebt haben, können Sie sofort weiterarbeiten. Die übliche Trockenzeit von etwa 6 Stunden (zur Trocknung der Silikatgrundierung) können Sie bei diesen Kalziumsilikatplatten überspringen. Spachteln Sie also nun die Stoßfugen, sowie die gesamte Oberfläche mit einer sehr dünnen Schicht von etwa 1-3mm Silikatkleber.

Die reine Innendämmung bzw. Schimmelsanierung ist damit nun abgeschlossen, was dem ein oder anderen vermutlich für einen Keller- oder Abstellraum genügen wird. Für eine schöne Wand, beispielsweise in einem Wohnraum, sollten Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren um eine besonders schöne und glatte, sowie atmungsaktive Optik zu erzielen

Kalkspachtel auftragen & Schleifen

Bevor Sie die Silikatfarbe auftragen, sollten Sie unseren ultraglatten Kalkspachtel aufziehen. Der Vorteil des Kalkspachtels ist, dass dieser sehr feinkörnig ist und auch ultra glatt geschliffen werden kann.

Sie tragen den Kalksspachtel in cremiger Konsistenz auf und lassen diesen 4-6 Stunden (oder über Nacht) trocknen.

Sie können die Oberfläche ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Für eine individuelle Struktur verwenden Sie beispielsweise einen Schwamm, um einen Strukturputz zu erschaffen. Soll es eine sehr glatte Oberfläche sein, schleifen Sie die Oberfläche und filzen diese mit einem Reibbrett. Verwenden Sie für eine spiegelglatte Oberfläche ein 1.000er Schleifpapier.

Anstrich mit Silikatfarbe

Nachdem Sie den Kalkspachtel aufgezogen haben und dieser getrocknet ist, sollten Sie vor dem Anstrich die gespachtelte Oberfläche von Staub, beispielsweise mit einem Handbesen, reinigen. Abschließend streichen Sie die Oberfläche mit unserer Anti-Schimmel Premium Silikatfarbe für eine schöne, frisch sanierte Wand.

Übrigens: Sollten Sie einen anderen Farbton (Die Standardfarbe ist weiß) wünschen, können Sie mit einem gewöhnlichen Dispersionsfarben-Abtöner einen Farbton ganz nach Ihren Wünschen mischen!


Unbehandelte Kalziumsilikatplatten verarbeiten (nicht vorgrundiert)

Unbehandelte, also nicht bereits grundierte Kalziumsilikatplatten, lassen sich ebenfalls schnell und einfach verarbeiten. Hier erfahren Sie, wie Sie unbehandelte Kalziumsilikatplatten verarbeiten können und das in nur 9 einfachen Schritten!

Wand reinigen

Zu Beginn reinigen Sie Ihre Wand (oder Decke), bevor Sie mit der Verarbeitung von Kalziumsilikatplatten beginnen können. Hierbei müssen Sie Tapeten, Altanstriche und gipshaltige Materialien wie bspw. Putz, sowie diffusionsgeschlossenen Materialien entfernen.

Schimmel entfernen (falls vorhanden)

Kalziumsilikatplatten zu verarbeiten dient sowohl der Innendämmung als auch der Schimmelsanierung. Die beiden Kern-Einsatzgebiete werden durch den Baustoff Kalziumsilikat effizient unterstützt.

Sollte Ihr zu verarbeitendes Objekt von Schimmel befallen sein, müssen Sie diesen komplett entfernen. Achtung Schimmel ist gefährlich! Arbeiten Sie daher sehr sorgfältig und langsam. Bei hektischen und schnellen Bewegungen, sowie dem Aufwirbeln von Staub oder losem Putz besteht die Gefahr, dass Sie die Schimmelsporen verteilen. Diese können sich dann an anderer Stelle des Raums setzen und bilden somit neue Schimmelstellen. Achten Sie ebenfalls auf Ihre Gesundheit, halten Sie die betroffenen Stellen stets feucht und tragen entsprechende Schutzkleidung, sowie Handschuhe im Umgang mit Schimmel.

Sollten Sie sich unsicher sein, empfehlen wir Ihnen einen Sachverständigen zu kontaktieren und diesem um Rat zu Fragen.

Leichter Schimmelbefall

Bei leichtem Schimmelbefall genügt es in der Regel unser Schimmel-EX Konzentrat aufzutragen und über Nacht einwirken zu lassen. Die Anwendung des Schimmel-EX Konzentrats ist mehrfach möglich. Sollte nach der ersten Anwendung immer noch leichter Schimmel vorhanden sein, können Sie die betroffenen Stellen erneut behandeln.

Starker Schimmelbefall

Bei starkem Schimmelbefall bleibt Ihnen oftmals keine Wahl, als sämtliche betroffenen Stellen abzutragen. Gehen Sie gründlich vor und entfernen sorgfältig die betroffenen Stellen beispielsweise mit einem Spachtel. Sind die groben Stellen gründlich abgetragen und der Schimmel entfernt, so sollten Sie nun das Schimmel-EX Konzentrat auf die zu verarbeitende Fläche auftragen. Auch wenn kein Schimmel mehr zu sehen ist, sollten Sie das Schimmel-EX Konzentrat verwenden, bevor Sie die Kalziumsilikatplatten verarbeiten, da es nicht nur die Wand reinigt und von Schimmel befreit, sondern auch desinfizierend und vorbeugend wirkt. Die Anwendung des Schimmel-EX Konzentrats ist unbedenklich und kann mehrfach durchgeführt werden.

Untergrund vorbereiten

Nachdem Sie die Wand gereinigt haben, müssen Sie die Wand für die Platten vorbereiten. Prüfen Sie Ihren Untergrund auf Unebenheiten bevor Sie die Silikatgrundierung auftragen. Die Kalziumsilikatplatten müssen flach aufliegen, weshalb Sie Unebenheiten auf jeden Fall vermeiden sollten. Weisen Ihre Wände Löcher oder Risse auf, können Sie diese mit unserem Silikatkleber 3in1 füllen und ausbessern. Hierbei ist eine mehrfache Anwendung des Silikatklebers möglich, falls Sie größere Ausbesserungen vornehmen müssen. Nach jedem Arbeitsgang sollte Ihre Schicht jedoch erst vollkommen austrocknen und eine Schichtstärke von etwa 3mm nicht übersteigen.

Nachdem Sie sichergestellt haben, dass Sie einen glatten Untergrund haben, können Sie bei Bedarf mit der Silikatgrundierung fortfahren.

Gerade bei stark saugenden Untergründen, sowie frischem Putz, empfehlen wir Ihnen diese nun zusätzlich mit unserer atmungsaktiven Silikatgrundierung vorbehandeln und 4-6 Stunden (oder über Nacht) eintrocknen lassen. Hierbei wird die Silikatgrundierung mit einem Druck- oder Pumpsprüher aufgesprüht.

Kalziumsilikatplatten vorbereiten und zurecht schneiden

Ihre Wand ist nun bestens für die Montage vorbereitet. Jetzt können Sie die Platten auspacken, die jeweiligen Stücke mit einem Zollstock ausmessen, Markierungen vornehmen und die Platten zurecht schneiden.

Denken Sie daran, dass die Kalziumsilikatplatten im Verbund, also versetzt gelegt werden, wodurch Sie ggf. Teilungsschnitte vornehmen müssen.

Denken Sie auch daran, dass Sie Aussparungen für Steckdosen und Taster (Lichtschalter) vorsehen, um diese später ebenfalls noch benutzen zu können. Dies können Sie entweder mit der einfachen Handsäge oder einem Kernbohrer durchführen. Um später Steckdosen und andere sichtbare Dinge wieder anbringen zu können, können Sie Putzausgleichsringe verwenden, die Sie in die zurechtgeschnittene Kalziumsilikatplatte einsetzen.

Tipp Nr.1: Sollten Sie eine Außenecke an Ihrer Wand haben, können Sie auch zuerst die gesamte Platte ankleben und anschließend, wenn sich die Platte bereits an der Wand befindet und Sie die angrenzende Platte angebracht haben zurechtschneiden.

Tipp Nr.2: Außerdem können Sie für eine scharfkantigere Optik Eckschienen für Ihre Außenecken verwenden.

Nachdem Sie die Wand und Platten entsprechend vorbereitet bzw. zurecht gesägt haben, müssen Sie die Kalziumsilikatplatten auf Wandseite ebenfalls mit der Silikatgrundierung vorbehandeln und auch hier wieder 4-6 Stunden oder über Nacht einwirken lassen.

Silikatkleber aufziehen und Kalziumsilikatplatten anbringen

Nachdem die Silikatgrundierung ausreichend getrocknet ist, können Sie fortfahren und den Silikatkleber vollflächig auf Ihren Untergrund (nicht auf die Platten!) aufziehen. Arbeiten Sie hierbei mit eine 8-10ér Zahnspachtel und achten darauf, dass keine Hohlräume zwischen Wand und Platte entstehen.

Die Platten sind beidseitig geschliffen und besäumt, also sehr maßhaltig und werden auf Stoßfuge geklebt. Das bedeutet, dass die Platten stumpf aneinander gestoßen werden können und kein zusätzlicher Silikatkleber in den Fugen notwendig ist. Setzen Sie die Platten in Position und drücken diese diagonal an die Wand. Anschließend klopfen Sie die Platte von unten beginnend entweder mit Ihrer Handfläche oder einem Stück Holz und einem leichten Gummi-Hammer fest.

Kalziumsilikatplatten Wand-Oberfläche grundieren

Bevor Sie mit der weiteren Verarbeitung fortfahren können, müssen die bereits an der Wand angebrachten Platten auch auf Raumseite mit der Silikatgrundierung behandelt werden. Anschließend gilt auch hier wieder eine Trockenzeit von etwa 4-6 Stunden oder gerne über Nacht.

Oberfläche und Stoßfugen verspachteln

Nachdem die Silikatgrundierung getrocknet ist spachteln Sie die Stoßfugen, sowie die gesamte Oberfläche mit einer sehr dünnen Schicht von etwa 1-3mm Silikatkleber.

Der Silikatkleber ist etwas grobkörniger als unser besonders feiner Kalkspachtel, dennoch wäre die Wand nun für die reine Innendämmung bzw. Schimmelsanierung fertig. Für einen Keller oder Abstellraum, bei dem die Optik nicht relevant ist, wird dies wohl genügen. Für eine schöne Wand, wie es beispielsweise bei einem Wohnraum in den meisten Fällen gewünscht ist, sollten Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Kalkspachtel auftragen & Schleifen

Bevor Sie die Wand streichen, tragen Sie unseren ultraglatten Kalkspachtel auf. Dieser ist sehr feinkörnig und kann ultra glatt geschliffen werden. Der Kalksspachtel wird in cremiger Konsistenz aufgetragen und muss erneut 4-6 Stunden (oder über Nacht) trocknen.

Sie können hierbei die Oberfläche gestalten, wie Sie möchten. Falls Sie eine sehr glatte Oberfläche wünschen, bietet es sich an die Oberfläche zu schleifen und mit einem Reibbrett zu filzen. Verwenden Sie für eine spiegelglatte Oberfläche bis zu einem 1.000er Schleifpapier.

Für eine Struktur verwenden Sie beispielsweise einen Schwamm, um so einen Strukturputz herstellen zu können.

Anstrich mit Silikatfarbe

Nachdem der Kalkspachtel getrocknet ist, reinigen Sie die Oberfläche von Staub beispielsweise mit einem Handbesen. Abschließend streichen Sie die verspachtelte und geschliffene Oberfläche mit unserer Anti-Schimmel Premium Silikatfarbe für eine schöne, frisch sanierte Wand.

Übrigens: Sollten Sie einen anderen Farbton (Die Standardfarbe ist weiß) wünschen, können Sie mit einem gewöhnlichen Abtöner einen Farbton ganz nach Ihren Wünschen mischen!